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AKTUELLES

Liebe Freund*innen des freien Theaters!

 

Wir freuen uns über unsere Teilnahme am Projekt #1 UNANTASTBAR Grundrechte – greif zu! von der Zinnschmelze, das den Stadtteilkulturpreis 2020 gewonnen hat.

Wegen der Corona Pandemie musste unser geplanter Beitrag am 29.03.2020, auf dem Platz vor der Zinnschmelze, gegenüber der S- und U-Bahn Barmbek ausfallen.

Wir holen unseren Beitrag aber nach und zwar am 17. September ab 17 Uhr bei der Abschlussveranstaltung zum Projekt. Das Ganze findet in der Zinnschmelze statt.

 

Wir freuen und sehr, euch dort zu treffen - natürlich mit Maske und Abstand ;)

 

Wir haben außerdem eure Videobeiträge zu den Artikeln des Grundgesetzes gesammelt und daraus einen Film geschnitten, den ihr euch hier angucken könnt.

 

Hintergrund zu unserer Beteiligung bei 1#UNANTASTBAR Grundrechte - greif zu!

 

Das Menschenrecht auf Asyl ist für sehr viele politisch Verfolgte auf der ganzen Welt lebenswichtig. Seine kompromisslose Durchsetzung wird an einigen Stellen behindert und seine Bedeutung abgeschwächt. So z.B. an den europäischen Außengrenzen, wo derzeit tausende Menschen auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien ihrer Würde, ihrer Gesundheit und auch ihres Lebens beraubt werden. In den griechischen Flüchtlingscamps herrschen katastrophale Bedingungen. Nach Schutz suchende Menschen sind bedroht durch Gewalt, Kälte, Hunger und natürlich auch durch das Corona-Virus.  

 

Wie können wir darauf reagieren, wenn das grundlegende Menschenrecht auf Asyl verletzt wird? Wir müssen jetzt sehr aufmerksam sein, was mit den Menschen in Not geschieht. Wir müssen jetzt solidarisch sein, mit den Menschen die auf dem Weg zu uns sind und Schutz suchen. Wir müssen auch mit den Menschen solidarisch sein, die schon bei uns sind und nun von Abschiebung bedroht sind. Trotz der Probleme, die uns die Corona-Pandemie verursacht. Es gibt einige Initiativen, die sich für eine solidarische Stadt einsetzen und bemüht sind Brücken zu bauen um denen zu helfen, die über´s Meer zu uns kommen. Wer Zeit, Kraft und Geld übrig hat und nicht weiß wohin damit, ist dort an der richtigen Adresse.

 

Wer All Inclusive und damit auch das Goldbekhaus unterstützen möchte, ist mehr als willkommen, eine kleine oder große Spende für die Umsetzung von All Incluive zu tätigen. Dafür haben wir eine Spendenseite auf der Internetplattform betterplace.org eingerichtet.

 

Bitte unterstützt uns!

 

 

 

Auch 2020 war All Inclusive wieder unter den Finalist*innen!

 

Wir waren zum dritten Mal im Finale um den Stadtteilkulturpreis.

All Inclusive ist auch 2020 ein HERAUSRAGENDES PROGRAMM DER HAMBURGER STADTTEILKULTUR!

 

Wir freuen uns riesig, auch wenn wir nicht gewonnen haben.

 

 

 

Um Theater und mehr zu machen,

brauchen wir Geld.

Darum sammeln wir Geld auf der Internetplattform betterplace.org.

Bitte unterstützt uns!

 

Euer Jan.

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Goldbekhaus e.V.

Moorfuhrtweg 9 | 22301 Hamburg

Jan Knackstedt | All Inclusive

fon. 040-278702-22 | fax. 040-278702-20

jan.knackstedt@goldbekhaus.de

www.goldbekhaus.de

 

 

All Inclusive macht Aktionen im öffentlichen Raum

 

Um was geht es?

Wir wollen kleinere Performances mit euch umsetzen.

Zu einer Performance kann man auch Aktions-Kunst sagen.

 

Und was soll das sein?

Der berühmte Aktions-Künstler, Joseph Beuys, sagte ein mal:

„Kunst = Mensch = Kreativität = Freiheit“

Wir glauben, dass er damit sagen wollte:

Die Menschen können nur frei sein, wenn sie selbst etwas erfinden.

Statt erfinden kann man auch kreativ-sein sagen. Kunst ist kreativ.

Wir wollen mit euch zusammen kreativ-sein und nach dieser Freiheit suchen - mit allen Sinnen, die uns zur Verfügung stehen.

 

Und wie soll das aussehen?

Bei unserer Aktions-Kunst geht es um Themen, die auch im Theaterstück Antigone eine Rolle gespielt haben.

Zum Beispiel Menschenrechte.

Wer Lust hat sich das eimal genauer anzugucken oder mitzumachen, meldet sich am besten bei mir.

Ich heiße Jan.

Das ist meine E-Mailadresse: jan.knackstedt@goldbekhaus.de

Das ist meine Telefonnummer:040 278 702 22

 

 

Der Fotograf Fabian Hammerl hat im Auftrag des Thalia Theaters Bilder bei der Premiere von ANTIGONE - oder sollen wir es lassen? gemacht:

 

(c) Fabian Hammerl / Thalia Theater

 

(c) Fabian Hammerl / Thalia Theater 

 

(c) Fabian Hammerl / Thalia Theater 

 

(c) Fabian Hammerl / Thalia Theater 

 

 (c) Fabian Hammerl / Thalia Theater

 

Das war die Theaterproduktion "ANTIGONE - oder sollen wir es lassen?"

 

Worum ging es bei Antigone?

Antigone ist ein dramatisches Theaterstück, das sich der griechische Dichter Sophokles ausgedacht hat.

Es ist dramatisch, weil es kein gutes Ende hat.

Antigone wurde vor über 2000 Jahren zum ersten Mal dem Publikum gezeigt.

Das hat dem Publikum so gut gefallen, dass Antigone bis heute ein sehr beliebtes Theaterstück ist.

Vielleicht ist Antigone so beliebt weil es von Dingen handelt, über die wir auch heute noch viel nachdenken.

Gerechtigkeit, Freiheit und Gesetze.

Das Besondere an Antigone ist, dass dort eine wichtige Frage gestellt wird.

Muss ich anderen Menschen in Not helfen, auch wenn ich es nicht darf?

 

Was habt ihr gemacht?

Wir haben Antigone in die Gegenwart geholt.

Antigone ist der Name der Heldin im Theaterstück, das wir bearbeiten.

Das haben wir zusammen mit der Theatergruppe SISU gemacht.

Dabei haben wir zusammen mit den Schauspieler*innen von SISU überlegt, wie Antigone heute sein muss.

Dabei haben wir auch über Gerechtigkeit, Freiheit und Gesetze gesprochen.

Wir haben herausgefunden, dass es heute besonders wichtig ist, sich für die Menschenrechte einzusetzen.

Dabei haben wir gemerkt, dass es oft auch anstrengend ist dafür zu sorgen, dass die Menschenrechte immer eingehalten werden.

Und wir haben gemerkt, dass es sogar gefährlich sein kann dafür zu sorgen, dass die Menschenrechte immer eingehalten werden.

Im Theaterstück Antigone ist es für die Heldin, Antigone, sehr gefährlich, sich für ein Menschenrecht einzusetzen.

Das Theaterstück ANTIGONE - oder sollen wir es lassen? handelt davon, dass wir alle verantwortlich dafür sind, dass die Menschenrechte immer eingehalten werden.

Auch wenn es für uns anstrengend oder sogar gefährlich ist.

Und wir haben uns gefragt, warum es notwendig ist, diese Gefahren auf uns zu nehmen.

Wir haben herausgefunden, dass es notwendig ist, weil wir früher oder später noch größeren Gefahren ausgesetzt sind, wenn wir es nicht tun.

Trotzdem ist es nicht leicht.

Das Stück ANTIGONE - oder sollen wir es lassen? handelt auch davon, dass es schwer ist, etwas Schweres oder Gefährliches alleine zu tun.

Darum wollen wir so schwere und gefährliche Dinge zusammen tun.

Unsere Frage vom Anfang: Muss ich anderen Menschen in Not helfen, auch wenn ich es nicht darf? beantworten wir so:

Ja, das müssen wir, aber wir müssen es nicht alleine tun,

sondern alle zusammen.

 

Und was ist dabei herausgekommen?

Wir haben Rollen für die Schauspieler*innen verteilt.

Dann haben wir Texte für diese Rollen geschreiben.

Wir haben überlegt, wie die Schauspieler*innen in ihren Rollen aussehen sollen und haben Kostüme gemacht.

Wir haben überlegt, wie sich die Schauspieler*innen in ihren Rollen bewegen sollen und haben eine Choreographie gemacht.

Wir haben uns auch Musik und Videoeinspielungen für das Stück überlegt.

Und dann haben wir ganz viel geprobt und schließlich am 17. Juni 2019 Premiere beim Grenzgänger Festival im Thalia Gaußstraße gefeiert.

Dann haben wir das Stück noch einmal bei der Nacht der Kirchen in der Heilandskirche gespiel und dann noch einmal bei Festival eigenarten am 3. November 2019.

 

 

WAS IST ALL INCLUSIVE?

 

All Inclusive ist der Name von unserem Projekt.

 

Was bedeutet Projekt?

Einige Personen wollen gemeinsam etwas erreichen.

Sie haben ein gemeinsames Ziel.

Darum verabreden sie sich um gemeinsam etwas zu tun, mit dem sie ihr Ziel erreichen können.

Ein Projekt gibt es nur für eine begrenzte Zeit.

Es können 3 Wochen oder 3 Jahre sein.

Vielleicht auch mehr.

 

Was tun wir?

Wir laden alle Menschen dazu ein, etwas voneinander zu lernen.

Damit alle Menschen voneinander lernen können, laden wir sie zu uns ein.

Zum Beispiel ins Goldbekhaus nach Hamburg Winterhude.

Bei uns können dann Alle zusammen Sport machen, Theater spielen oder einen Film drehen.

Jeder Mensch weiß und kann etwas, was die anderen nicht wissen und können.

So kann Jede*r dem/der Anderen etwas beibringen.

 

Was ist unser Ziel?

Wir wollen, dass alle Menschen gleiche Rechte haben.

Kein Mensch soll besser oder schlechter als Andere sein.

Wir wollen, dass sich alle Menschen gegenseitig gut behandeln.

 

Wie erreichen wir unser Ziel?

Menschen die sich nicht kennen, wissen nicht viel über einander.

Sie wissen darum oft nicht, was sie von einander denken sollen.

Das heißt: Sie können sich nicht beurteilen.

Ein Beispiel:

Jassin und Jule gehen auf die gleiche Schule.

Jule ist neu auf der Schule.

Jassin kennt Jule noch nicht.

Jassin mag Fußball.

Jassin weiß nicht, was Jule mag.

Er bewundert aber ihre schönen, neuen Schuhe.

Die kann er sehen.

Jassin kann Jule nicht beurteilen, weil er Jule nicht kennt.

Darum denkt sich Jassin etwas über Jule aus.

Er denkt:

 

Jassin hat aber auch von Anderen aus seiner Klasse etwas über Jule gehört.

Die Anderen behaupten:

 

 

Darum nimmt Jassin das was er sich über Jule ausgedacht hat und das was er über Jule gehört hat.

Er macht daraus ein Urteil über Jule.

Er denkt:

 

Dieses Urteil ist schon da, be-vor Jassin und Jule sich kennengelernt haben.

Darum nennt man so ein Urteil auch ein Vor-Urteil.

Vor-Urteile sind oft schlecht.

Denn Jule spielt sehr gerne Fußball und findet Jassin nicht doof.

Wenn also Jede*r dem/der Anderen etwas beibringt, lernen sie sich kennen.

Wenn Menschen sich kennenlernen, brauchen sie keine Vor-Urteile.

Und sie finden oft heraus, dass sie viele Dinge gemeinsam haben.

Und dass sie oft die gleichen Dinge mögen.

 

Und was heißt das?

Wenn also ein Mensch die gleichen Dinge wie ich mag, dann mag ich diesen Menschen vielleicht auch.

Dann soll dieser Mensch auch die gleichen Rechte wie ich haben.

Denn dieser Mensch ist nicht besser oder schlechter als ich.

Ich möchte diesen Menschen gut behandeln, wenn er mich gut behandelt.

Aus diesem Grund bringen wir Menschen zusammen, die sich nicht kennen.

Das was wir tun, wird auch als Inklusion bezeichnet. 

Was Inklusion bedeutet, könnt ihr hier nach-lesen.

 

Wer macht bei All Inclusive mit?

Einige von den Personen, die sich für unser Projekt All Inclusive verabredet haben, arbeiten im Goldbekhaus.

Und Einige arbeiten bei der Aktion Mensch.

Was die Aktion Mensch ist, könnt ihr weiter unten lesen.

Für All Inclusive brauchen wir Geld und Unterstützung.

Das Goldbekhaus hat für All Inclusive im Mai 2015 Geld und Unterstützung von der Aktion Mensch bekommen.

Das nennen wir eine Förderung.

Darum nennen wir die Aktion Mensch auch unsere Förder-Partner*in.

Dann gibt es noch Personen, die uns auch bei All inclusive helfen.

Diese Personen arbeiten für Unternehmen in Hamburg oder ganz woanders.

Diese Personen und die Unternehmen für die sie arbeiten, nennen wir Kooperations-Partner*innen.

Und dann sind da noch die Menschen, die Lust haben Sport  zu machen, Theater  zu spielen oder einen Film zu drehen.

 

Wie lange gibt es All Inclusive?

Die Förderung von der Aktion Mensch hat vom Mai 2015 bis zum Mai 2018 gereicht.

Also 3 Jahre lang.

Dann haben wir im September 2018 wieder Förderung von der Aktion Mensch bekommen.

Jetzt können wir All Inclusive bis September 2020 weitermachen.

Also 2 Jahre lang.

Was wir in diesen 2 Jahren gemacht haben, erfahrt ihr etwas weiter oben.

Mehr erfahrt ihr auch, wenn ihr unser Blog anguckt. 

Und wie geht es weiter?

Weil wir wollen, dass All Inclusive auch jetzt nach diesen 2 Jahren weitergeht, brauchen wir Geld und Unterstützung.

Wir wollen, dass All Inclusive nachhaltig ist.

Was Nachhaltigkeit bedeutet, könnt ihr hier nach-lesen oder euch hier ein Erklär-Video ansehen.

Darum freuen wir uns über jede Spende an das Goldbekhaus.

Wie das mit dem Spenden geht, wird hier erklärt.

Wer etwas für für All Inclusive Spenden möchte, sollte in der Überweisung All Inclusive als Verwendungszweck angeben.

 

All Inklusive

 

Förderung durch die Aktion Mensch

 

Das WIR gewinnt

 

Die Aktion Mensch setzt sich für Inklusion ein. Was bedeutet das? Menschen mit und ohne Behinderung sollen ganz selbstverständlich zusammenleben: in der Schule, bei der Arbeit und in der Freizeit. Sie sollen selbst entscheiden, wie sie leben wollen. Und sie sollen die Möglichkeit haben, ihre Fähigkeiten zu zeigen. Damit alle Menschen überall dabei sein können, müssen Barrieren verschwinden. Das heißt zum Beispiel: wo Treppen sind, müssen auch Rampen oder Aufzüge sein. Texte von Ämtern oder Informationen im Internet sollten leicht zu lesen sein.

Mit den Einnahmen aus ihrer Soziallotterie unterstützt die Aktion Mensch jeden Monat bis zu 1.000 soziale Projekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche. Damit ist sie die größte soziale Förderorganisation in Deutschland. Mit Aktionen und Kampagnen informiert sie die Menschen über das selbstverständliche Zusammenleben.

 

Unsere Mission

 

Unser Ziel ist, dass das WIR gewinnt.

Bei der Aktion Mensch kannst Du mit Deinem Los gewinnen.

Gleichzeitig unterstützt Du mit Deinem Einsatz Projekte, die dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung,
Kindern und Jugendlichen zu verbessern.

Und die Aktion Mensch bietet Dir die Möglichkeit,
Dich für die Gesellschaft zu engagieren, konkret etwas zu verändern.

Träume erfüllen, Chancen weitergeben, zu einem vielfältigen und
besseren Miteinander beitragen – das ist unser Herzensanliegen.

 

Gefördert durch die BügerStiftung Hamburg

Unsere Partner*innen