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Igal Avidan: MOD HELMY

Sonntag 3. Februar | 16 Uhr | Lesung im Rahmen der Woche des Gedenkens
Igal Avidan (Copyright Yehuda Altmann)
Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete. Die wahre Geschichte des »arabischen Schindler«. Diese Autorenlesung mit Igal Avidan findet im Rahmen der diesjährigen »Woche des Gedenkens« im Bezirk Hamburg Nord im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Wie schon im letzten Jahr hören wir von einem mutigen Menschen im Widerstand gegen die Schikanen, die Nazis im Nationalsozialismus gegen andere Menschen ausübten.
Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Nur 600 von ihnen wurden von Yad Vashem als Judenretter geehrt und ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen. Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.
Mit: Igal Avidan | 1962 in Tel Aviv geboren, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft stdiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche des Gedenkens, initiiert von der Bezirksversammlung HH-Nord.

TK 8,- Erwachsene | 5,- Jugendliche

Bühne zum Hof