Circ@Home

Projekt zur Kreislaufgesellschaft

Circ@Home fördert die Kreislaufwirtschaft in der Nachbarschaft des Goldbekhauses, indem es die kommunale Verwaltung, den Non-Profit- und Profit-Dienstleistungssektor sowie private Haushalte analysiert, vernetzt und gezielt aktiviert. Ziel ist es, diese drei Ebenen so zu beeinflussen, dass sie sich gegenseitig in ihren Möglichkeiten zur Zirkularität bestärken.

Eine Grafik mit dem Schriftzug Circular Society in der Mitte. Drumherum stehen die Begriffe Nachbarschaft, Services und Haushalte mit kleinen Strichzeichung rund um das Thema Nachhaltigkeit.
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Kommendes aus diesem Projekt

  • Film
/ Circ Cinema: Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen 

22. Januar 2026

Beginn: 18:30 Uhr

Rund um Circ@Home

Gemeinsam für eine zirkuläre Zukunft

Was ist Circ@Home?

Circ@Home fördert die Kreislaufwirtschaft in der Nachbarschaft des Goldbekhauses, indem es die kommunale Verwaltung, den Non-Profit- und Profit-Dienstleistungssektor sowie private Haushalte analysiert, vernetzt und gezielt aktiviert. Ziel ist es, diese drei Ebenen so zu beeinflussen, dass sie sich gegenseitig in ihren Möglichkeiten zur Zirkularität bestärken.

Als Goldbekhaus engagieren wir uns in diesem Projekt als Teil eines internationalen Konsortiums, das in 4 Ländern und 8 Städten tätig ist. In Hamburg arbeiten wir mit dem Baltic Environmental Forum (BEF), dem Planungs- und Gestaltungsbüro UVM und dem Bezirk Hamburg-Nord zusammen, um praxisnahe Ansätze für eine zirkuläre Zukunft zu erproben. Ein zentraler Bestandteil des Projekts sind die Circularity Hubs, die der Nachbarschaft mit Infoveranstaltungen, Workshops, Netzwerkarbeit und Projekten zur Zirkularität einen konstruktiven Möglichkeitsraum aufzeigen. Das Goldbekhaus wird das Circularity Hub in Hamburg sein.

Die Umsetzung erfolgt über einen Zeitraum von drei Jahren und läuft seit dem 1.3.2025. Im ersten Jahr entwickeln wir mögliche Lösungsansätze, die dann in Pilotprojekten getestet werden. Dabei soll eine positive Klimakultur entstehen, die zeigt, dass Transformation auf lokaler Ebene mit Spaß, Austausch und Kreativität verbunden sein kann. Soziokulturelle Orte wie das Goldbekhaus können bei diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen und Transformation erlebbar und gestaltbar machen.

Die Projektleitung im Goldbekhaus liegt bei Friederike Zängl und Tino Holzmann. 

Circ@Home project is co-funded by Interreg Baltic Sea Region.

Ein Arbeistpapier mit Notizen rund um das Thema Biogas. Zu sehen sind außerdem Gemüse, ein Notizheft und ein Textmarker.

Im Kreis gedacht I

Rückblick Hofgespräche

Im Juli haben die ersten beiden Hofgespräche »Im Kreis gedacht …« im Rahmen des Projektes circ@home stattgefunden.

Beim Auftakt am 10. Juli drehte sich alles um das Thema »Lebensmittelkreisläufe – von der Produktion bis zum Biogas«. In der darauffolgenden Woche beschäftigten wir uns mit dem Thema »Materialkreisläufe – Design, Reparatur & Recycling«. Gemeinsam mit Initiativen, Nachbar*innen und Projektpartner*innen haben wir uns die Fragen gestellt: Wie können wir Dinge anders herstellen, nutzen, weiterverwenden oder reparieren, anstatt sie wegzuwerfen? Wie können wir das konkret im Alltag und auf nachbarschaftlicher Ebene leben? Beim gemeinsamen Essen wurde dazu angeregt diskutiert und sich im Stadtteil weiter vernetzt.

Wir freuen uns auf die nächsten Schritte im Projekt!

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für den Austausch, für die spannenden Perspektiven und das gemeinsame Essen. Und ein großes Dankeschön an Ali Haji für die fotografische Begleitung.

Mehrere Menschen stehen auf dem sommerlichen Goldbekhof und unterhalten sich angeregt
Hofgespräche I (Foto: Ali Haji)

Im Kreis gedacht II

Rückblick: Nachhaltigkeit praktisch erleben

Am 8. und 9. November 2025 haben wir gemeinsam mit Woodii ins Goldbekhaus eingeladen, um Klimaschutz ganz praktisch zu erleben – bei Workshops, Vortrag & Führungen und Sonntag.

Ob Gemüse von Foodsharing zu fermentieren, ältere Rechner mit Linux für die Zukunft fit zu machen, frischehaltende Bienenwachstücher herzustellen oder einen eigenen Wurmkompost aufzubauen, überall wurde aktiv ausprobiert, wie sich nachhaltige Kreisläufe im Alltag umsetzen lassen.

Einen besonderen Schwerpunkt setzte die Klimagerechtigkeitsinitiative SoliSolar, die in einem anschaulichen Vortrag ihre Arbeit und die Bedeutung dezentraler Energielösungen vorstellte. Höhepunkt war die anschließende Verlosung eines fair produzierten Balkonkraftwerks.

Der glückliche Gewinner, Lennart, kann nun mit seinem neuen Solarkraftwerk selbst einen Beitrag zur Energiewende »von unten« leisten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden und Mitwirkenden für ein gelungenes und inspirierendes Wochenende.

Zwei Frauen und ein Mann lachen. Die eine Frau zeigt auf eine Person im Publikum. Das Bild zeigt die Verlosung des Balkonkraftwerks mit Solisolar.
Verlosung des Balkonkraftwerks mit Solisolar und Friederike Zängl aus dem Goldbekhaus bei den Hofgesprächen II (Foto: Ali Haji)

Bildergalerie

Selbst aktiv werden und nachhaltige Ideen lebendig werden lassen, dazu lädt das im Goldbekhaus angesiedelte Kooperationsprojekt Circ@Home ein:

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