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Circ@Home

Projekt zur Kreislaufgesellschaft

Circ@Home fördert die Kreislaufgesellschaft in der Nachbarschaft des Goldbekhauses, indem es die kommunale Verwaltung, den Non-Profit- und Profit-Dienstleistungssektor sowie private Haushalte analysiert, vernetzt und gezielt aktiviert. Ziel ist es, diese drei Ebenen so zu beeinflussen, dass sie sich gegenseitig in ihren Möglichkeiten zur Zirkularität bestärken.

Circ@Home project is co-funded by Interreg Baltic Sea Region.

Eine Grafik mit dem Schriftzug Circular Society in der Mitte. Drumherum stehen die Begriffe Nachbarschaft, Services und Haushalte mit kleinen Strichzeichung rund um das Thema Nachhaltigkeit.
  • Gefördert durch/In Kooperation mit:
    Logos der Förderer und Kooperationspartner

Ansprechpartner*in

Kommendes aus diesem Projekt

  • aktiv & dabei
/ Im Kreis gedacht: foodsharing Pop-up-Lebenmittelverteilung

25. Oktober 2026

Beginn: 13:00 Uhr

  • aktiv & dabei
/ Im Kreis gedacht: Pop-up-Repair-Café

7. November 2026

Beginn: 14:00 Uhr

  • aktiv & dabei
/ Im Kreis gedacht: Kleidertauschparty

8. November 2026

Beginn: 15:00 Uhr

Rund um Circ@Home

Gemeinsam für eine zirkuläre Zukunft

Was ist Circ@Home?

Circ@Home fördert die Kreislaufwirtschaft in der Nachbarschaft des Goldbekhauses, indem es die kommunale Verwaltung, den Non-Profit- und Profit-Dienstleistungssektor sowie private Haushalte analysiert, vernetzt und gezielt aktiviert. Ziel ist es, diese drei Ebenen so zu beeinflussen, dass sie sich gegenseitig in ihren Möglichkeiten zur Zirkularität bestärken.

Als Goldbekhaus engagieren wir uns im Projekt Circ@Home als Teil eines internationalen Konsortiums in 4 Ländern und 8 Städten. In Hamburg arbeiten wir mit dem Baltic Environmental Forum (BEF), dem Planungs- und Gestaltungsbüro UVM und dem Bezirk Hamburg-Nord zusammen, um gezielt praxisnahe Ansätze für eine zirkuläre Zukunft zu erproben und alle Ebenen zur gegenseitigen Unterstützung zu aktivieren. Ein zentraler Bestandteil sind die Circularity Hubs, die der Nachbarschaft mit Infoveranstaltungen, Workshops, Netzwerkarbeit und Projekten einen konstruktiven Möglichkeitsraum aufzeigen; das Goldbekhaus wird dabei das Circularity Hub in Hamburg sein.

Die dreijährige Umsetzung läuft seit dem 1.3.2025 mit dem Ziel, lokale Akteure nachhaltig in ihren Möglichkeiten zur Zirkularität zu bestärken. Im ersten Jahr entwickeln wir Lösungsansätze, die anschließend in Pilotprojekten getestet werden, um eine positive Klimakultur zu schaffen. Dabei zeigen soziokulturelle Orte wie das Goldbekhaus, dass lokale Transformation mit Spaß, Austausch und Kreativität verbunden, erlebbar und aktiv gestaltbar ist.

Ein Arbeistpapier mit Notizen rund um das Thema Biogas. Zu sehen sind außerdem Gemüse, ein Notizheft und ein Textmarker.

»teilen & schrauben« im Goldbekhaus

Von ersten Reparaturaktionen zur offenen Werkstatt

Wie können wir Dinge länger nutzen, reparieren statt wegwerfen und Kreislaufwirtschaft im Alltag praktisch werden lassen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Goldbekhaus in Hamburg-Winterhude im Rahmen des Projekts Circ@Home. Aus ersten Veranstaltungen und praktischen Experimenten ist 2026 mit teilen & schrauben ein neuer Werkstatt- und Begegnungsbereich entstanden.

Bereits im Juli 2025 stand bei der Veranstaltung »Im Kreis gedacht: Materialkreisläufe – Design, Reparatur und Recycling« die Frage im Mittelpunkt, wie Materialien länger im Kreislauf gehalten werden können. Neben dem Austausch über Design, Reparatur und Recycling wurde auch praktisch an kleinen Elektrogeräten gearbeitet.

Im November 2025 ging es bei »Im Kreis gedacht: Nachhaltigkeit praktisch erleben I und II« unter anderem darum, ältere Computer weiter nutzbar zu machen. Beim Workshop »Systemwechsel – gemeinsam Geräte retten« am 9. November wurden ältere Computer mit Linux ausgestattet und für eine weitere Nutzung vorbereitet. Die Veranstaltung zeigte, wie digitale Geräte länger genutzt werden können, statt sie frühzeitig auszusortieren.

Im Sommer 2026 wurde im Goldbekhaus ein rund 60 Quadratmeter großer Werkstattbereich eingerichtet. Am 1. August fand dort die erste Repair-Sprechstunde statt – als Auftakt für das Reparaturangebot im neuen Raum. Bei einer weiteren Repair-Sprechstunde am 15. Oktober konnten erneut kleinere Haushaltsgegenstände und -geräte repariert werden. Am 22. August fand außerdem die offizielle Eröffnung von teilen und schrauben statt. Der Raum bietet Platz für Reparaturen, gemeinsames Ausprobieren und den Austausch über nachhaltige Alltagspraktiken.

Ein wichtiger nächster Schritt ist der Aufbau eines regelmäßigen öffentlichen Repair-Cafés. Gleichzeitig soll die Werkstatt gemeinsam mit Nachbarinnen und weiteren lokalen Akteurinnen weiterentwickelt werden. Welche Werkzeuge werden gebraucht? Welche Reparaturen möchten Menschen vor Ort lernen oder gemeinsam angehen? Und welche Angebote passen zu den Bedürfnissen im Stadtteil?

Mit teilen und schrauben entsteht so schrittweise ein nachbarschaftlich getragener Ort, an dem Reparaturwissen geteilt, Dinge länger genutzt und neue Formen des gemeinsamen Handelns erprobt werden können. Ziel ist es, die Werkstatt langfristig im Goldbekhaus zu verankern und Reparatur und Kreislaufwirtschaft im Alltag sichtbar und zugänglich zu machen.

teilen & schrauben ist Teil von Circ@Home, einem Projekt im EU-Programm Interreg Baltic Sea Region (2025–2028).

Mehr Informationen: teilen & schrauben auf reparatur-initiativen.de · Circ@Home im Goldbekhaus

Logo von teilen und schrauben in verschiedenen Rottönen mit dem Untertitel Raum für zirkuläre Nachbarschaft.

Im Kreis gedacht: Nachhaltigkeit praktisch erleben

Rückblick

Am 8. und 9. November 2025 haben wir gemeinsam mit Woodii ins Goldbekhaus eingeladen, um Klimaschutz ganz praktisch zu erleben – bei Workshops, Vortrag & Führungen und Sonntag.

Ob Gemüse von Foodsharing zu fermentieren, ältere Rechner mit Linux für die Zukunft fit zu machen, frischehaltende Bienenwachstücher herzustellen oder einen eigenen Wurmkompost aufzubauen, überall wurde aktiv ausprobiert, wie sich nachhaltige Kreisläufe im Alltag umsetzen lassen.

Einen besonderen Schwerpunkt setzte die Klimagerechtigkeitsinitiative SoliSolar, die in einem anschaulichen Vortrag ihre Arbeit und die Bedeutung dezentraler Energielösungen vorstellte. Höhepunkt war die anschließende Verlosung eines fair produzierten Balkonkraftwerks.

Der glückliche Gewinner, Lennart, kann nun mit seinem neuen Solarkraftwerk selbst einen Beitrag zur Energiewende »von unten« leisten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden und Mitwirkenden für ein gelungenes und inspirierendes Wochenende.

Zwei Frauen und ein Mann lachen. Die eine Frau zeigt auf eine Person im Publikum. Das Bild zeigt die Verlosung des Balkonkraftwerks mit Solisolar.
Verlosung des Balkonkraftwerks mit Solisolar und Friederike Zängl aus dem Goldbekhaus bei den Hofgesprächen II (Foto: Ali Haji)

Im Kreis gedacht: Hofgespräche

Rückblick

Im Juli haben die ersten beiden Hofgespräche »Im Kreis gedacht …« im Rahmen des Projektes Circ@home stattgefunden.

Beim Auftakt am 10. Juli 2025 drehte sich alles um das Thema »Lebensmittelkreisläufe – von der Produktion bis zum Biogas«. In der darauffolgenden Woche beschäftigten wir uns mit dem Thema »Materialkreisläufe – Design, Reparatur & Recycling«. Gemeinsam mit Initiativen, Nachbar*innen und Projektpartner*innen haben wir uns die Fragen gestellt: Wie können wir Dinge anders herstellen, nutzen, weiterverwenden oder reparieren, anstatt sie wegzuwerfen? Wie können wir das konkret im Alltag und auf nachbarschaftlicher Ebene leben? Beim gemeinsamen Essen wurde dazu angeregt diskutiert und sich im Stadtteil weiter vernetzt.

Wir freuen uns auf die nächsten Schritte im Projekt!

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für den Austausch, für die spannenden Perspektiven und das gemeinsame Essen. Und ein großes Dankeschön an Ali Haji für die fotografische Begleitung.

Mehrere Menschen stehen auf dem sommerlichen Goldbekhof und unterhalten sich angeregt
Foto: Ali Haji

Bildergalerie

Selbst aktiv werden und nachhaltige Ideen lebendig werden lassen, dazu lädt das im Goldbekhaus angesiedelte Kooperationsprojekt Circ@Home ein:

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