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Schule und Kultur vernetzt

Schukula.de ist die Abkürzung für »Schule und Kultur vernetzt» in Winterhude.
Schukula.de arbeitet in Projekt-, Workshop- oder Kursform.
Schukula.de präsentiert alle Projekte zum Abschluss öffentlich.
Die Veröffentlichungen können unterschiedliche Formen haben, wie Theater-Veranstaltungen,  Ausstellungen, Performances, Straßenumzüge, auch auf Festen, Teilnahme bei STAMP etc.
Schukula.de freut sich, wenn die Präsentationen im Goldbekhaus stattfinden. Sie sind aber auch in der Schule und an anderen Orten möglich.
Schukula.de entwickelt mit Schulen neue »Formen« der Kooperation und ist offen für Projektideen.

 

Astrid Jawara

 

2019 Das Quartier im Visier - Der Blog zum Projekt: http://dasquartierimvisier.home.blog

 

Was verbirgt sich hinter diesem Titel und was ist die Idee des Ganzen.
Zunächst kann man wohl sagen, dass es sich hierbei um ein ungewöhnliches Projekt handelt, bei dem vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser der dhu Baugenossenschaft zwischen Semperstraße und Goldbekufer am Ende des Projektes etwas nicht alltägliches erleben können. Sie wohnen in einem Haus, das bald 100 Jahre alt wird und so rüstig und modern daher kommt, dass wir das Ereignis zum Anlass genommen haben, dem Gebäude und den Menschen die dort leben besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Wie ist das Projekt entstanden?
Entstanden ist die Idee im letzten Jahr zunächst in meinem Kopf. Mein Name ist Astrid Jawara und ich bin Mitarbeiterin im Stadtteilkulturzentrum Goldbekhaus in Winterhude. Einige Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnquartiers kenne ich bereits durch das Goldbekhaus und seine Veranstaltungen, Projekte und Kurse. Ich bin im Goldbekhaus unter anderem zuständig für kulturelle Bildungsprojekte in der Nachbarschaft und freue mich ganz besonders, dass der dhu-Stiftung diese Projektidee gefallen hat und sie entschieden hat, es zu unterstützen.

 

Wer ist an dem Projekt beteiligt?
Es machen 14 Schülerinnen und Schüler der Winterhuder Reformschule mit. Wie ist das möglich? Es gibt in der Schule die sogenannten Herausforderungen und bei denen sind wir dieses Jahr dabei. Im Rahmen der Herausforderungen der Winterhuder Reformschule gibt es seit vielen Jahren auch eine „Kultur-Herausforderung“ und die findet in Kooperation zwischen Schule und Goldbekhaus statt. Die sogenannten Herausforderungen finden in der Schule jedes Jahr nach den Sommerferien für 3 Wochen statt und richten sich an die Schüler*innen der Stufen 8-10. Die Schüler*innen können zwischen verschiedenen Angeboten wählen und stellen sich mit der Auswahl einer persönlichen Herausforderung, der sie sich dann 3 Wochen lang widmen. Und statt über die Alpen zu wandern oder mit dem Paddelboot von Dresden nach Hamburg zu fahren, haben sich 14 Schüler*innen in diesem Jahr für das Projekt „Das Quartier im Visier“ entschieden. Erst nach den Herausforderungen widmen sich die Schüler*innen wieder dem gewohnten Schulalltag. Dieses Angebot ist (soweit ich das weiß) einzigartig an einer Hamburger Schule.

 

Womit konnte ich die Schüler*innen gewinnen?
Ich habe damit geworben, dass es um eine außergewöhnliche Präsentation in dem Wohnquartier geht und dass die Schüler*innen diese maßgeblich mitgestalten. Die Herausforderung wird es sein, etwas interessantes und zeigbares zu entwickeln und auch die Bewohner*innen der Häuser zum Mitmachen zu gewinnen. Behilflich ist ihnen dabei eine Tanz- und Performance Künstlerin und ein Theaterpädagoge. Außerdem ist geplant, dass wir auch mit Medien arbeiten. Das heißt, es wird gefilmt, fotografiert, Töne aufgenommen, je nachdem, wie es dann in das entwickelte Konzept passt und was uns so einfällt und was wir selber können.
Für unser Projekt sind wir vor allem an Geschichten interessiert, die lustig, schrecklich, verrückt, unglaublich oder gruselig sind aber auch besonders das Herz berühren. Sie sollen vom Wohnen handeln, über die Häuser erzählen und über die Menschen die darin leben. Aber auch die Geschichte der Häuser selbst interessiert uns. Dafür werden wir auch den Kontakt zu den Nachbar*innen suchen.
Eine Lehrerin und eine Pädagogin von der Schule werden uns ebenfalls begleiten.

 

Was genau passiert bei dem Projekt?
Die Schülerinnen und Schüler werden sich von montags bis freitags vom 12. August 2019 bis Freitag, den 30. August täglich treffen und die geplante Präsentation entwickeln. Dabei wird es darum gehen, sich zunächst mit dem Quartier vertraut zu machen, etwas über die Geschichte zu hören und vielleicht schon mit den ersten Bewohnerinnen und Bewohner in Kontakt zu kommen, die Interesse haben, sich irgendwie zu beteiligen. Woraus die Beteiligung dann bestehen kann, wird sich auch erst nach den ersten Projekttagen konkretisieren. Wir werden vielleicht fragen, ob jemand seinen Balkon für einen Sketch zur Verfügung stellt, oder ob jemand eine Geschichte von den Häusern und seinen Bewohner*innen erzählen möchte, oder ob jemand uns mit einem Musikinstrument bei der Präsentation begleiten kann, oder ob es Journalisten unter den Bewohner*innen gibt, die gerne über unser Projekt berichten möchten, oder ganz was anderes …
Genau für diesen Zweck haben wir diesen Block eingerichtet, über den wir mit den Nachbar*innen Kontakt aufnehmen möchten. Der Block soll zur Information dienen, er soll es leichte machen, in persönlichen Kontakt zu kommen und er soll eine Plattform für Ideen sein.

 

Was gibt es bei der Präsentation zu sehen?
Zunächst ist geplant, am Samstagnachmittag des 31. August das Ergebnis direkt im Wohnquartier zu präsentieren. Vielleicht wird es eine Aufführung im Innenhof sein, vielleicht aber auch ein Hörrundgang durch verschiedene Treppenhäuser. Vielleicht gibt es eine Fotoausstellung, oder es flimmern Bilder über den Beamer an den Häuserwänden. Noch weiß niemand von uns, worauf es hinausläuft und genau das macht es so spannend und aufregend. Da alle Beteiligten sicher ihre eigenen Ideen mitbringen und jeder und jede unterschiedliche Fähigkeiten und Wünsche an das Projekt hat, lassen sich bestimmt auch die ein oder andere Idee der Bewohner*innen einbauen. Wir freuen uns jedenfalls riesig darüber, wenn wir hiermit das Interesse bei allen Mieter*innen wecken können und sind gespannt auf Ideen. Keiner muss etwas Fertiges im Gepäck haben, es reicht, wenn mal irgendwo etwas Interessantes gesehen und im Rahmen dieses Projektes daran erinnert wird. Vielleicht können wir es einbauen.

 

2016 / 2017 Tanzen beflügelt

Integratives Tanzprojekt für Jugendliche von Oktober 2016 bis April 2017.
Dokumentation

 

 

 

 

 

2016 - Leben am seidenen Faden

Ein multimediales Projekt das Mut macht.

Dokumentation

Während des Projektes sind 2 Videofilme entstanden die man sich unter der Rubrik Videos ansehen kann:

  • Generationenprojekt (von Anika Meier)
  • Kippel Kappel (von Daniel Wolcke)

 

 

 

 

2015 - Die Rose von Jericho

Tanzprojekt "Tanzen beflügelt"

Dokumentation

 

 

 

 

 

 

2013 - Tollkühne Lichtgestalten

Straßenperformanceprojekt "Tollkühne Lichtgestalten"
Dokumentation

 

 

 

 

 

 

 

2013 "Tischlein deck dich"

Nachdenken über Mangel und Überfluss - ein kulturelles Bildungsprojekt
Dokumentation