we_path

STELLENAUSSCHREIBUNGEN

Buchhaltung | Controlling
Bewerbungsschluss 5.12.2021 | Ausschreibung

Geschäftsführung
Bewerbungsschluss 15.1.2022 | Ausschreibung

WAS KOMMT?

PROGRAMMÄNDERUNGEN

Es entfallen: Kneipenquiz, Stompin' At The Goldbekhaus, Winterhuder Tanznacht, Große Silvesterparty. Turid Müller ist auf den 30.9.2022 verschoben! Mehr Infos hier.

NEU IM GOLDBEK~KANAL

Chanukka sameach! Gesprächsrunde und Musik mit Stella Jürgensen, Ayala Nagel und Daphna Horwitz – Die neue Podcastfolge

20. HAMBURGER COMEDY POKAL: VORVERKAUF LÄUFT!

JÜDISCHE KLANGSPUREN

Eine Reihe gegen Rassismus und Antisemitismus. Programm

REFUGEES MIT UNS

Jede Spende hilft! Projekte finanzieren

Ensemble Schmattes : szenischer Liederabend über „Leyb Kvitko“ | 2G

Samstag 12. Februar | 20 Uhr | szenischer Liederabend
Leyb Kvitko (1893-1952): bedeutender jiddischer Dichter; Zeitzeuge des Hamburger Aufstandes, Antifaschist

Der sowjetische Autor Leyb Kvitko (1890-1952) war einer der bedeutendsten jiddischen Dichter des 20. Jahrhunderts. Am 12. August 1952 ließ Stalin ihn und viele andere bekannte jiddische Schriftsteller und Intellektuelle, im Gefängnis Lubjanka in Moskau hinrichten – in der Nacht der ermordeten Dichter.

 

Kvitko  hatte sich für die Russische Revolution begeistert und setze sich als Anti-Faschist unermüdlich ein für gerechtere Lebensverhältnisse der ausgebeuteten Arbeiter und Armen.

1923 lebte Kvitko ein Jahr lang in Hamburg und verdingte sich als Hafenarbeiter. Er schuftete in der Pelztierbranche und verarbeitete Felle, die aus Südamerika über Hamburg in die Sowjetunion umgeschlagen wurden.

In 1923 verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland zusehends. Es gab bewaffnete Unruhen und Streiks. Menschen opponierten gegen das ungerechte System und die erdrückenden Lebensbedingungen, während die Unterhaltungsindustrie boomte, denn die Massen hatten Trost und Ablenkung in den tristen Zeiten dringend nötig.

Kvitko erlebte den Hamburger Aufstand, als am 23. Oktober 1923 Mitglieder der KPD nach dem Vorbild der russischen Oktoberrevolution den Umsturz für Hamburg und die Welt einleiten wollten. Er wurde zum Zeitzeugen dieser dramatischen Ereignisse und hielt seine Eindrücke auf Jiddisch fest u.a. in der Erzählung „Riogrander Fel“.

Ausschnitte aus Kvitkos Prosa und Lyrik, kombiniert mit Schlagern und Revolutionsliedern, die den Zeitgeist spiegeln, hat das Ensemble Schmattes zu einem spannenden szenischen Liederabend verwoben. Parallelen der Weimarer Zeit zur Gegenwart werden deutlich und so ist dieses Programm auch ein Abend über Visionen, Hoffnungen und verlorene Träume.

Mit Stella Jürgensen (Rezitation, Gesang), Inge Mandos (Gesang), Andreas Hecht (Gitarre)

Mit freundlicher Unterstützung der Bezirksversammlung Hamburg Nord und der Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch e.V. (SBG).

AK + VVK 13,- / 10,-  (zzgl. evtl. anfallender Vorverkaufsgebühren) | Tickets | Infos Vorverkauf

Bitte haltet Euren Impfausweis, Genesenenausweis UND einen Lichtbildausweis an der Kasse bereit!

Bühne zum Hof